Fettsucht

Fettsucht: Ist das Fett schuld?

Die Fettsucht (Adipositas) ist eine zivilisationsbedingte Erkrankung, welche vor allem in den westlichen Industrieländern mit einer hohen Präsenz auftritt. Vor 20 Jahren wurde die Fettsucht erstmalig erkannt.

Die Hauptursache der Fettsucht, auch Fettleibigkeit genannt, liegt in der Fehlernährung, welche der modernen zivilisatorischen Lebensweise zuzusprechen ist. Fälschlicherweise wird immer wieder angenommen, dass die Fettsucht durch die Aufnahme von zu viel Fett entsteht. Doch es gibt andere Ursachen, die hier nun genauer aufgezeigt werden sollen.

 

Wie wird Fettsucht definiert?

Die Weltgesundheitsorganisation hat den Begriff der Fettleibigkeit anhand des BMI definiert, denn nicht jede Person, die einige Kilogramm zu viel auf die Waage bringt, leidet sofort unter Fettsucht. Denn es muss bereits ein erhebliches Übergewicht vorhanden sein, um eine Fettsucht zu erleiden. Es handelt sich bei dieser Krankheit um ein schleichendes Krankheitsbild, welches deutlich erkennbar wird, wenn der Bodymaßindex bei über 30 liegt. In diesem Fall sprechen Experten von einer Fettsucht.

 

Ursachen einer Fettsucht

Die übermäßige Entwicklung der Fettsucht ist dann gegeben, wenn Personen sich wenig körperlich bewegen, jedoch ein Übermaß an Lebensmitteln zu sich nehmen. Anhand dieser Erkennungsmuster lässt sich die Hautursache schnell erkennen, welche in einer Fehlfunktion des Vitalstoffwechsels liegt. Diese fehlerhafte Ernährungsform lässt sich auf die moderne Lebensmittelindustrie zurückführen, welche verschiedene Nahrungsergänzungsmittel und Zusätze in einer konzentrierten Form anbietet, die für den Stoffwechsel und den Körper unbedeutend und zudem nicht gesundheitsfördernd sind.

Die zusätzliche Denaturierung (Strukturveränderungen der Biomoleküle), welche wegen der Haltbarkeit der Nahrungsmittel erforderlich scheint, sorgt dafür, dass weitere wichtige Bestandteile der Nahrung (Vitamine, Mineralien usw.) verloren gehen. Durch das Fehlen dieser Bestandteile und das Überangebot an Nahrung kann es zu einer Fettsucht kommen, die durch Stress und zu wenig Bewegung noch begünstigt wird.

 

Drüsenfehlfunktion Schuld an der Fettsucht?

Das Argument, dass die Fehlfunktion der Drüse und nicht die falsche Ernährung an der Fettsucht schuld sei, stimmt teilweise. Richtig an dieser Aussage ist, dass ein hormonelles Ungleichgewicht in der Drüse eine Fehlfunktion des Kohlenhydrat-Stoffwechsels erzeugt. Bei dieser Fehlfunktion ist aber zu bedenken, dass stärkehaltige und zuckerhaltige Lebensmittel nicht mehr zu Wasser und Kohlensäure verbrannt, sondern im Körper halb oxidiert und als Fett in den dazugehörigen Fettzellen angelagert werden.

Es lässt sich also deutlich erkennen, dass nicht zwangsläufig das Fett in der Nahrung als Ursache angeführt werden kann, sondern die übermäßige Aufnahme von zuckerhaltigen und stärkehaltigen Lebensmitteln, welche stark in unseren Ernährungsplan eingebaut sind.

 

Wie wichtig ist Fett für den Körper?

Dass Fett in der Nahrung fett macht, stimmt nicht ganz, denn Fett ist unverzichtbar für den menschlichen Organismus. Eine verringerte Aufnahme von Fett erschwert grundlegend die Aufnahme von wichtigen Vitaminen (A, D, E, K). Es ist also wichtig, eine gewisse Menge an Fett aufzunehmen, um den Nährstoffhaushalt im Organismus zu erhalten.

 

Leide ich an Fettsucht?

Ob jemand an Fettsucht leidet oder einen Risikofaktor in sich trägt, lässt sich durch die Betrachtung der Ernährung und durch das Gewicht in Verbindung mit dem Bodymaßindex erläutern. Typische Symptome einer Fettsucht:

  • Fettleber-Leber, baut zu viel Fett in den Leberzellen an-Funktionseinstellung des Organs
  • Hoher Blutdruck
  • Übergewicht
  • Diabetes
  • Herzerkrankungen

Die Behandlung der Fettsucht richtet sich nach der Ursache. Eine Nahrungsumstellung, wobei die hier genannten Punkte beachtet werden sollten, kann gegen eine Fettsucht helfen.

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